

Thrombose
Vorbeugen damit die Gefäße frei bleiben
Bei kleinen, ganz alltäglichen Verletzungen wird die Wunde nach kurzer Zeit durch ein Gerinnsel verschlossen und der Körper vor dem Verbluten geschützt. Unter normalen Umständen findet die Blutgerinnung nur dort statt, wo wirklich Verletzungen vorliegen. In allen anderen Gefäßen fließt das Blut ungehindert weiter. Besteht jedoch eine erhöhte Gerinnungsneigung oder ist die Blutzirkulation auf Grund einer längeren Ruhigstellung gestört, gerinnt das Blut auch ohne äußere Verletzung.
Gefährlich wird es, wenn durch Verkleben der einzelnen Blutbestandteile im Gefäß ein Blutpfropf, auch Thrombus genannt, heranwächst. Bevorzugt bilden sich diese Thromben in den tiefen Bein- und Beckenvenen. Ein erhöhtes Thromboserisiko besteht auch nach Operationen, insbesondere bei älteren Patienten.
Oft bleiben die Gerinnsel jahrelang in den Venen stecken und verursachen Schwellungen oder Entzündungen. In schweren Fällen löst sich jedoch der Thrombus und gelangt über den Blutkreislauf zum Herzen und von dort in die Lunge, wo er mit unter Umständen tödlichen Folgen steckenbleibt.
Rechtzeitig handeln
Soweit muss es aber gar nicht erst kommen, denn mit den niedermolekularen Heparinen gibt es wirksame Arzneimittel, die die Entstehung von Blutgerinnseln weitgehend verhindern und die Auflösung von bereits vorhandenen Thromben fördern. Besonders nach Operationen sollte daher zur Vorbeugung Heparin gespritzt werden. Bei einer oralen Einnahme würde der Wirkstoff zerstört, deshalb muss er unter die Haut (subkutan) appliziert werden.
Für das Novartis-Heparin gibt es einen speziellen Injektionspen, mit dem sich die Patienten das Medikament selbst in die Bauchfalte spritzen können. Die verdeckte Nadel und die schmerzfreie Applikation erleichtern die regelmäßige Anwendung.
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