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Bluthochdruck

Den Blutdruck senken, die Gefäße entlasten und die Organe schützen

Bluthochdruck Nach wie vor stellt Bluthochdruck (Hypertonie) eines der am häufigsten auftretenden Krankheitsbilder dar. Besonders heimtückisch ist die Erkrankung, weil diese jahrzehntelang beschwerdefrei verlaufen kann, es mit zunehmender Dauer jedoch zu lebensgefährlichen Organschäden kommt. Jeder Patient sollte daher so früh wie möglich behandelt werden.

 

Warum ist Bluthochdruck schädlich?

Hoher Blutdruck zwingt das Herz, schwerer als normal zu arbeiten, um genügend Blut und Sauerstoff durch den Körper zu pumpen. Der hohe Druck beschädigt zudem große und kleine Gefäße, so dass diese unter Umständen nicht mehr fähig sind, die Organe mit genügend Blut zu versorgen. Zahlreiche klinische Studien haben eine direkte Beziehung zwischen erhöhtem Blutdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen und damit verbundener Sterblichkeit nachgewiesen. Ein andauernd erhöhter Blutdruck kann zu Arterienverkalkung (Atherosklerose), einer Verdickung der linken Herzkammer (linksventrikuläre Hypertrophie), Herz- und Nierenschwäche (Herz- und Niereninsuffizienz), Herzinfarkt (koronare Herzkrankheit) oder Schlaganfall führen.

Mit der medikamentösen Hypertoniebehandlung, die die Normalisierung des Blutdrucks und damit die Vermeidung von fatalen Folgeschäden anstrebt, sollte daher frühzeitig begonnen werden. Novartis bietet eine Reihe moderner und effektiver blutdrucksenkender Medikamente an, die helfen, den Blutdruck unter Kontrolle zu halten: darunter ein Präparat aus der Klasse der Sartane, die besonders wirkungsvoll und nebenwirkungsarm sind, sowie eine neue Substanzklasse mit einem neuartigen Wirkprinzip.

 

 

Die neue Substanzklasse bietet Vorteile

Eine neue Substanzklasse, die AT1-Blocker, zeichnet sich im Vergleich zu anderen Medikamenten durch eine sehr gute Verträglichkeit aus und scheint auch hinsichtlich eines spezifischen Organschutzes Vorteile zu bieten. Die AT1-Blocker besetzen spezielle Rezeptoren in den Blutgefäßen und verhindern die Anbindung einer gefäßverengenden Substanz. So wird auf indirektem Weg der Blutdruck gesenkt.

Der von Novartis entwickelte Wirkstoff gehört zu den ersten Vertretern der neuen Substanzklasse und wurde erfolgreich in klinischen Studien mit mehreren zehntausend Patienten getestet. Er kann als Monotherapie oder in Kombination mit einem Diuretikum (einer harntreibenden Substanz) eingesetzt werden. Beide Novartis-Medikamente haben sich in der Hypertoniebehandlung bewährt und werden derzeit bei anderen kardiovaskulären Erkrankungen getestet.

 

Eine weitere neue Substanzklasse

Seit August 2007 steht mit dem Prinzip der so genannten direkten Renin-Inhibition eine völlig neue Substanzklasse in der Bluthochdruck-Behandlung zur Verfügung. Bluthochdruck ist in den meisten Fällen die Folge eines chronisch überaktiven Renin-Angiotensin-Systems (RAS). Der direkte Renin Inhibitor wirkt unmittelbar am Ursprung des Renin-Systems und erzielt so bei Bluthochdruck-Patienten eine sehr effektive Blutdrucksenkung und verbessert gleichzeitig die Nieren- und Herzfunktion, wie aktuelle Studien belegen.

 

Fixkombination für bessere Therapietreue

In den meisten Fällen kann der Bluthochdruck nur mit einer Kombination von zwei oder mehr Wirksubstanzen ausreichend gesenkt werden. Doch je weniger Tabletten, umso besser ist die Therapietreue. Bluthochdruckpatienten können inzwischen aber von sehr wirksamen Fixkombinationen profitieren. Diese tragen mit ihrem doppelten Wirkmechanismus zu einer starken Blutdrucksenkung bei. Zudem kann durch die Einmal-Einnahme die Therapietreue und somit auch eine effektive Behandlung maßgeblich verbessert werden.

 

Risikofaktoren vermeiden

Zur Entlastung des Blutdrucks während der medikamentösen Behandlung sollten natürlich auch Risikofaktoren wie salzreiches und fettes Essen, sowie Rauchen vermieden werden. Ein normaler Blutdruck und eine gesunde Lebensweise können die Lebenserwartung erhöhen.

 

 

Informationen für Patienten:

 

 

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