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Forschung & Entwicklung

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Novartis Stiftung für therapeutische Forschung

Kurzprofil

Kurzprofil

Im Jahre 1969 errichtete die Sandoz AG Nürnberg die „Sandoz-Stiftung für therapeutische Forschung" als rechtsfähige, öffentliche Stiftung des bürgerlichen Rechts mit der Zielsetzung, die medizinisch-therapeutische Forschung zu fördern, der sich die Stifterin als eines der großen forschenden Pharmaunternehmen in Deutschland schon damals besonders verpflichtet fühlte. Seit der Fusion von Sandoz und Ciba-Geigy 1996 zur Novartis trägt die Stiftung den Namen „Novartis-Stiftung für therapeutische Forschung".

Das Stiftungskapital beträgt gegenwärtig mehr als 10 Mio. Euro. Aus den Erträgen dieses Kapitals, die je nach Zinslage jährlich ca. 0,7 Mio Euro erreichen, finanziert die Stiftung ihre Förderprojekte.

Der Tätigkeitsschwerpunkt der Stiftung liegt auf der Unterstützung medizinisch-therapeutischer Forschungsprojekte im universitären Bereich. Für diese Förderung wählt die Stiftung Themenbereiche aus, die jährlich neu definiert werden. Über die Vergabe der Mittel entscheidet das unabhängige Kuratorium der Stiftung, dem gegenwärtig 5 Lehrstuhlinhaber deutscher Universitäten sowie ein selbständiger Experte angehören. Die eingereichten Anträge werden gemäß dem Standard der Deutschen Forschungsgemeinschaft nach Inhalt und Form begutachtet. Außerdem vergibt die Stiftung jährlich an 10 Medizinischen Fakultäten in Deutschland ein Stipendium in Form eines einmaligen Förderbeitrages für junge Wissenschaftler, die sich durch ihre bisherige Arbeit besonders qualifiziert haben.

Die Aktivitäten werden abgerundet durch die Vergabe des Preises für therapierelevante pharmakologische Forschung. Dieser Preis zeichnet Arbeiten aus, die eine Brücke schlagen zwischen pharmakologischer und klinischer Forschung. Er wird zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für experimentelle und klinische Pharmakologie und Toxikologie (DGPT) ausgeschrieben.

Neben der Forschungsförderung unterhält die Stiftung noch Aktivitäten zu hochrangiger Fortbildung. Mit der Durchführung von Symposien zu Themen medizinischer Grundlagenforschung bietet sie ein spezielles Forum für den medizinisch-interdisziplinären Erfahrungsaustausch. Über bereits veranstaltete Symposien stehen folgende Publikationen zur Verfügung:

  • The Endothelial Cell in Health and Disease, Stuttgart 1995, ISBN 3-7945-1697-4,
  • Thrombophilia and Thrombosis at the Summit of the Century, in Hämostaseologie 1998; 18:S. 1-S. 52,
  • Die Innere Medizin an der Schwelle des neuen Jahrhunderts/Forschungsperspektiven in den Schwerpunktfächern und flankierenden Disziplinen, Stuttgart 2000, ISBN 3-7945-2027-0
  • Einfluß von Genomprojekt und Pharmakogenetik auf die Medizinische Entwicklung, Stuttgart 2002,
    ISBN 3-7945-2179-X
  • Rezeptoren - Mediatoren: Ihre Rolle bei modernen Therapieansätzen, Stuttgart 2004, ISBN 3-7945-2337-7
  • Patientenorientierte Therapieprinzipien: Ist individualisierte Medizin vorstellbar?
    Stuttgart 2006
  • Biomarker: Bedeutung für medizinischen Fortschritt und Nutzenbewertung, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-7945-2614-7

Nürnberg, im März 2009

 

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Kontakt

Novartis-Stiftung für therapeutische Forschung

Roonstraße 25
90429 Nürnberg

Tel.: 0911 - 27312796
Fax.: 0911 - 27312056

NIBR

Novartis Institutes for BioMedical Research (NIBR)

Die Novartis Institutes for BioMedical Research (NIBR) bilden das globale Forschungsnetzwerk von Novartis.

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